Kreisverband
In Murg-Niederhof tagten am Abend Sozialdemokraten aus dem gesamten Kreisgebiet Waldshut auf ihrem Kreispartteitag, der mit der turnusgemässen Neuwahl des Vorstandes endete. Zuvor hatte der Murger Bürgermeister Adrian Schmidle die Delegierten begrüsst. Kreisvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter spannte in ihrer Rede den Bogen von der Kreis- zur Bundespolitik: "Im Kreis sind die meisten Themen Verkehrsthemen", sagte die Angeordnete in Ihrem Bericht. Als Beispiele nannte sie die die Diskussion um das Anflugregime auf den Flughafen Zürich und die neuerlichen Vorgänge um die A98 (Terminverschiebungen). "Wir brauchen die A98 um nicht durch den Rost zwischen den Wirtschaftsregionen Lörrach/Basel und des Bodenseeraums zu fallen - und zur Entlastung der Bürger in den Gemeinden entlang der B34."
Kreis-SPD war zu Besuch bei Maggi
"Jeder muss wissen, was er tut," sagt Ralf Sterk, Betriebsratsvorsitzender des Maggi-Werks in Singen. Seit die Produktion komplett durch Computer gesteuert wird, gebe es kaum noch unqualifizierte Arbeit bei Maggi. "Das bringt für alle Mitarbeiter mehr Verantwortung.". Sterk führte eine Delegation des SPD-Kreisverbands durch das Werk Im Rahmen ihres Programm-Schwerpunkts "Arbeit und Wirtschaft" sucht die Kreis-SPD nach neuen Wegen der Wirtschaftspolitik . Dabei stellen sich die Sozialdemokraten dem kritischen Urteil von Experten aus Unternehmen, Gewerkschaften und Hochschulen.
Das Landratsamt soll ein verbindliches Klimaschutzprogramm für den Kreis Konstanz erarbeiten, fordert die SPD. Auch der Landkreis müsse seinen Beitrag für eine konkrete Klimaschutzpolitik leisten, indem er seinen CO2-Ausstoss innerhalb der nächsten 13 Jahre um 40 % absenkt, beschloss die Kreisdelegiertenkonferenz der Partei einstimmig. „Wir wollen, dass Klimaschutz konkret in den Kommunen stattfindet, sagte der Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Peter Friedrich.