Gemeinschaftsschule ist das Ziel

Offene Bürgerschule ist Erfolgsmodell, Kreis-Sozialdemokraten informieren sich in Mönchweiler

Mönchweiler (put) Sichtlich beeindruckt zeigte sich die Kreisvorsitzende der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), Kerstin Skodell, von den Ausführungen des Schulleiters der Grund- und Hauptschule, Johannes Todt.

Mitglieder der Gemeinschaft waren nach Mönchweiler gekommen, um sich über die Schule als „offene Bürgerschule“ zu informieren. Im Gespräch betonte der Schulleiter zudem die Ambitionen der Schule, zur von der neuen Landesregierung geplanten Schulart einer Gemeinschaftsschule zu werden. „Das Problem der kleinen Schulen“ sei im kommunalen Bereich bekannt. Aus diesem Grund sei die SGK „besonders offen für Neues“, betonte Kerstin Skodell zu Beginn des Gesprächs. Einen neuen Weg beschreitet auch die Grund- und Hauptschule Mönchweiler mit ihrer Arbeit als „offene Bürgerschule“.

Südkurier: "SPD eröffnet Wahlkampf"
von links: Hidir Gürakar, Rita Schwarzelühr-Sutter, Nils Schmid, Alfred Winkler und Manuel Knapp

Deutlich vom bevorstehenden Landtags-Wahlkampf geprägt war der Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins. Mit dem Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Nils Schmid war es dem Ortsverein unter dem Vorsitz von Manuel Knapp gelungen, einen gewichten Redner ans Pult zu holen. Landtagsabgeordneter und Erstkandidat Alfred Winkler war ebenso mit im Boot wie Hidir Gürakar als Zweitkandidat für den Wahlkreis.

Gürakar wurde am Freitag im Trompeterschloss zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins ernannt. Unter den rund 100 Gästen waren auch die Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Karin Rehbock-Zureich, und Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter. Dass Letztere wieder in den Bundestag eingezogen ist, nutzte Winkler für einen Seitenhieb in Richtung Kreis-CDU: „Ich bin froh, dass wir nun wieder mit 1,5 Kandidaten im Bundestag vertreten sind.“ Auch sonst sparte Winkler nicht mit Kritik am politischen Konkurrenten.

Erneuerbare Energien im Fokus

Bei einer SPD-Veranstaltung wird Strom aus Sonne, Wind oder Wasserkraft eine blühende Zukunft bescheinigt.
Landtagskandidat Edgar Schnurr (Wahlkreis Villingen-Schwenningen) hatte zusammen mit dem Leiter des SPD-Ortsvereins, Andreas Raschke, Experten mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zu diesem Energiepolitischen Infoabend eingeladen und versammelt.
Der Vorsitzende des BUND-Regionalverbands, Herman Krafft radelte mit dem E-Bike zur SPD-Diskussions-Veranstaltung in Bad Dürrheim. Der Elektrofahrrad-Fahrer war als Referent gekommen, um über erneuerbare Energien und umweltfreundliche
Mobilitätstechnologien im Weinbrennersaal zu sprechen. Landtagskandidat Edgar Schnurr (Wahlkreis Villingen-Schwenningen) hatte zusammen mit dem Leiter des SPD-Ortsvereins, Andreas Raschke, Experten, mit unterschiedlichem Erfahrungshintergrund zu diesem Energiepolitischen Infoabend eingeladen und außerdem MdL Thomas Knapp und Ulrich Köngeter, den Geschäftsführer der Stadtwerke VS, versammelt.
Vierzig Zuhörer waren fasziniert von der Vielfalt der Themen rund um die ökologische Verantwortung und ökonomische Vernunft.

„Zweifache Chance des Neuanfangs“

SPD-Kreisverband sieht bei Neujahrsempfang in VS-Villingen gute Perspektiven für einen Aufbruch im Kreis und im Land

Sozialdemokraten hoffen auf Gunst der Wähler im Land

Schwarzwald-Baar-Kreis. Elf Wochen vor der Landtagswahl schwor die Kreis-SPD bei ihren Neujahrsempfang im Franziskaner schon einmal auf den Wahlkampf ein. Dafür hatte man Generalsekretär Peter Friedrich aus Konstanz gewonnen.

Der neue Kreisvorsitzende Andreas Raschke begrüßte rund 200 Gäste, erinnerte an den verstorbenen großen Sozialdemokraten Hermann Scheer, der im März noch Gast in VS gewesen war. Raschke prangerte den momentan herrschenden "Klassenkampf von oben und Demokratieverdrossenheit von unten" an.

Landtagskandidat Edgar Schurr beschränkte sich in seinem Grußwort auf die Aufzählung der Regierungssünden, lobte die Schaffenskraft der Bürger, die dem Land seine Überdurchschnittlichkeit beschere und versprach: "Keine Landesregierung ohne SPD-Beteiligung".

Peter Friedrich machte hernach an vier Themen deutlich, wie die Sozialdemokraten nach einem erfolgreichen 27. März zu agieren gedenken. Lohndumping und schlechten Arbeitsbedingungen wollen sie bei Landes- und kommunalen Ausschreibungen durch ein Tariftreuegesetz Einhalt gebieten. Eine Bürgerversicherung soll allen Arbeitnehmern – auch Beamten – den Eintritt in eine gesetzliche Krankenversicherung ermöglichen.

Flächendeckend qualitativ einheitliche Ganztagsschulen, die Abschaffung von Kindergarten- und Studiengebühr sowie dem Zentralismus des Schulsystems werde man mit einer Gewerbesteuer- und Finanzverwaltungsreform gegenfinanzieren. Friedrich kündigte zudem eine Absenkung der gesetzlichen Hürden für Bürgerentscheide an, um mehr direkte Demokratie zu ermöglichen. (Schwarzwälder Bote)

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