Allgemein
Stellungnahme der SPD- Fraktion Sulz zum Haushalt 2016
Sigmar Gabriel versteht die Welt nicht mehr. Da hat er sich so ins Zeug gelegt, und nun das: magere 74,3 %. Ob Anstrengung und Ergebnis in einem vertretbaren Verhältnis standen, kann immer nur die Zukunft zeigen. Das gilt auch für Haushalte. In der Gegenwart müssen Pläne am Verständnis der Herausforderungen gemessen werden. In der Demokratie kommt allerdings noch ein Gesichtspunkt hinzu: Wie wird was ich tue und beabsichtige bei meinen Wählern ankommen, die sich, zu allem Überfluss, ja auch noch auf verschiedene Lager verteilen? Und so sendet ein Haushalt - von der kommunalen bis zur europäischen Ebene - immer widersprüchliche Signale aus: sachorientiert, problemlösungswillig auf der einen Seite, beifallheischend auf der anderen. In diesem Spannungsfeld bewegen sich auch unsere alljährlichen Beratungen. Lassen Sie uns einen solchermaßen geschärften Blick auf einige Ergebnisse werfen.
Vor allem heiter ging es zu beim traditionellen Nikolausnachmittag des SPD-Ortsvereins Dunningen, zu dem Hans-Peter Storz die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde im vollbesetzten „Haus am Adlerbrunnen“ begrüßen konnte. Schon Bürgermeister-Stellvertreterin Inge Erath trug in ihrem Grußwort zur allgemeinen Heiterkeit bei, als sie mit einem kleinen Gedicht die anwesenden Damen aufforderte, den erwarteten Nikolaus doch mit einem Küsschen zu begrüßen.
Den Jahresbericht von Cajetan Schaub, Leiter des Kultur- und Museumszentrums Schloss Glatt (KMZ), nutzte Stadtrat Klaus Schätzle (SPD) zu grundsätzlichen Überlegungen. Denn in der Vorschau auf 2016 vermisste er eine Ausstellung zum Deutschen Krieg, der sich kommendes Jahr zum 150. Mal jährt. Im auch Preußisch-Deutschen-Krieg genannten Konflikt seien 1866 Sulzer aus verschiedenen Stadtteilen aufeinander losgegangen, weil sie damals verschiedenen Staaten angehörten – und auch zu Tode gekommen.