Jusos in Aktion
Die erste Polit-Nacht des Juso Kreisverbandes begann mit der Aufnahme zweier Neumitglieder. Christoph Huber (16), Schüler des Wirtschaftgymnasiums Waldshut, erhielt vom stellvertretenden Juso-Kreisvorsitzenden und Ortsvereinsvorsitzenden des Unteren Wutachtals Mirko Maier das Parteibuch überreicht.
„Wir freuen uns, dich in unserer Mitte zu begrüßen. Dein Entschluss in unsere Partei beizutreten, spricht gegen die allgemeine Vorstellung Politik sei nur was für die Großeltern“ so Mirko Maier bei der Übergabe. Mit Benjamin Götz (18), ebenfalls Schüler am Technischen Gymnasium, erhielten die Jusos an diesem Abend noch ein weiteres Mitglied mehr. Er entschloss sich im Laufe des Abends den Jusos und der SPD beizutreten. Somit konnte nicht nur die Jusos, sondern auch der SPD Ortsverein Unteres Wutachtal gleich zwei neue Mitglieder in ihren Reihen willkommen heißen.
In St. Blasien gründete sich am Mittwoch eine Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten, der Jugendorganisation der SPD. Es ist erst die dritte AG im Landkreis Waldshut und der SPD-Ortschefin Elisabeth Kaiser war ihre Freude anzusehen, dass die Jusos ausgerechnet in der Domstadt Zuwachs bekommen haben: "Enorm im rabenschwarzen St. Blasien" , meinte sie. Freude auch bei der SPD-Wahlkreisabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter über das Engagement der fünf jungen Leute, die Michelle Dudarewitsch zu ihrer ersten Vorsitzenden wählten.
Presseschau: Artikel der Badischen Zeitung von Stefan Sahli.
Die Bundestagsabgeordnete war gekommen, fast der komplette SPD-Ortsvorstand war und auch der Juso-Kreisverband war mit seinem Führungsduo in St. Blasien vertreten: Ein großer Bahnhof für die kleine Gruppe, die sich künftig für die politischen Ziele der Sozialdemokraten einsetzen will.
Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen es gerade Jugendlichen nicht leicht falle, sich politisch zu engagieren, wie Elisabeth Kaiser meinte — und die sich schon deshalb ganz besonders über das Engagement freute, dass die fünf an den Tag legten. Dass "sich junge Leute politisch einbringen" vermerkte auch Rita Schwarzelühr-Sutter positiv. Sie ging auf das neue Grundsatzprogramm der Sozialdemokraten ein und sorgte so für die politischen Duftmarken. Neben den sozialdemokratischen Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beschwor sie dabei auch die "solidarische Bürgergesellschaft" , getragen von ehrenamtlichem, bürgerschaftlichem Engagement.
Wechsel bei den Personen, Kontinuität bei den Themen. Jugend- und Bildungspolitik wird auch im Wahljahr 2009 die politische Arbeit der Jusos in der SPD im Kreis Konstanz bestimmen. Umgesetzt werden sie von einem neuen Vorstand. Sechs "Neulinge" unterstützen den bisherigen Sprecher des Kreisvorstands Marius Osswald. Gewählt wurden außerdem Golareh Khalilpour (im Bild), Fabian Parsch, Florian Bayer (alle Konstanz), Anja Häusler, Jan Welsch und Birte Rosenberg aus der Hochschulgruppe. Bild: Wolfgang Becker
"Brügge sin zum drüber goh" war das Motto des grenzüberschreitenden Treffens der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten am vergangenen Wochenende.
Nachdem sich die Sektions- und Kreisverbandsmitglieder der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) beiderseits des Hochrheins auf der historischen Laufenburger Brücke getroffen hatten wurde das Ziel der Veranstaltung konsequent verfolgt: "Kennenlernen und Planen gemeinsamer, grenzüberschreitender Aktionen" umschreibt der Initiator des Treffens, der Waldshuter Juso Kreisvorsitzende Manuel Knapp den Fokus. Nach einem kurzen Stadtrundgang eröffnete er später die gemeinsame Konferenz im Pfarrheim Heilig Geist.
Robert Terbeck, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und stellvertretender Bürgermeister begrüßte die rund 30 Gäste und freute sich über den Gedanken des grenzüberschreitenden Austausches. Er unterstrich gleichzeitig die gut funktionierende Zusammenarbeit der beiden Städte und führte dazu als Beispiel die gemeinsme D/CH Jugendarbeit an.
Die Landesdelegiertenkonferenz der Jusos bestätigte am 3. Mai in Tuttlingen den Lauchringer Fabian Wunderlich in seinem Amt als stellvertretenden Landesvorsitzenden. Wunderlich gehört dem Landesvorstand seit 2006 an und ist vor allem für das Thema Bildungspolitik zuständig.
Im vergangenen Jahr leitete er eine Projektgruppe zum Thema berufliche Bildung. Die Delegierten sprachen sich mit großer Mehrheit für den 25-jährigen aus. Seine Engagement bei den Jusos begann Fabian Wunderlich vor acht Jahren als Kreisvorsitzender der Waldshuter Jusos. 2007 konnte er einen mitgliederstarken Kreisverband mit zwei Ortsverbänden an seinen Nachfolger übergeben.