Kreis-SPD wählt neuen Kassierer und kritisiert Sparakt

Auf ihrem jüngsten SPD-Kreisparteitag stimmte sich der SPD-Kreisverband Emmendingen auf den Endspurt zur Bundestagswahl ein. Thematisch will die Kreis-SPD mit den Schwerpunkten Gerechtigkeit, Sicherheit und Europa in den Wahlkampf ziehen

KOMMUNALE GESUNDHEITSKONFERENZ KGK – Juni 2017 im Landratsamt Lörrach

Der Kreisverband der SPD begrüßt die Initiative des Landratsamtes, mit dem Gremium der KGK eine ausgewogene Planung in der Gesundheitspolitik des Landkreises auf den Weg zu bringen. Der Lenkungskreis mit den Fachleuten aus Krankenhäusern, Kreistag und Verwaltung, das Plenum mit Vertretern aus dem Gesundheitssektor, Bildung und Soziales, Politik und Verwaltung sowie die Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern „Gesund aufwachsen“, „Gesund älter werden“ und „Medizinische Versorgung“ bilden eine gute Basis für die integrierte und nachhaltige Planung der Gesundheitsvorsorge für die Menschen im Kreis. 

Europa: Landes-SPD fordert stärkeres Engagement

Breymaier: „Nur wenn es Europa gut geht, geht es auch Baden-Württemberg gut“ 

Die SPD hat sich für ein stärkeres Engagement Baden-Württembergs für ein vereintes Europa ausgesprochen. „Nur wenn es Europa gut geht, geht es auch Baden-Württemberg gut. Nur wenn Europa stark bleibt, bleibt auch Baden-Württemberg stark. Nur wenn wir ein soziales Europa bekommen, bleiben auch in Baden-Württemberg Wohlstand und Arbeitsplätze erhalten“, betonte die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier am Freitag in Stuttgart.

Trasse sucht Bahn

Der SPD-Kreisvorstand erneuerte in seiner, auf den Verkehr im Kreis fokussierten, Sitzung in Zell die Forderung, dass endlich mehr Bewegung in die S-Bahn ins Kandertal kommen muss. Eine elektrifizierte (S-)Bahnstrecke mit Oberleitung ist im Interesse aller – des Kreises Lörrach, des Kandertals und auch der Stadt Basel. Die Vorsitzenden der IG Pro Schiene Karl Argast und Jost F. Noller brachten dabei Ihre Expertise ein.

 

 
Leni Breymaier: Kinderüberwachung "unsäglich und untauglich"

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier hat den Vorstoß von Innenminister Strobl, Kinder durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen, als "unsäglich und untauglich" zurückgewiesen.

"Auch mit solchen Vorschlägen kann Herr Strobl nicht kaschieren, dass er zum Thema Innere Sicherheit bislang eine Menge angekündigt, aber wenig zu deren tatsächlicher Stärkung geliefert hat", so Breymaier. "Demnächst schlägt Herr Strobl in seiner Überwachungsmanie womöglich noch vor, die islamistische Früherkennung in die Schwangerschaftsvorsorge einzubauen." Kinder durch den Verfassungsschutz beobachten zu lassen, mache gar nichts sicherer, erklärte die SPD-Vorsitzende. Wenn sich Minderjährige radikalisierten, sei dies vielmehr ein Fall für die Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe.

"Kinder brauchen keine Überwachung durch den Verfassungsschutz, sondern Bildung, Betreuung und Präventionsangebote. Das sollte auch die Union aus den Integrationsversäumnissen der letzten Jahre gelernt haben."

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