Arbeitsgemeinschaften
Der diesjährige Jahresausflug führte die SPD-AG 60plus Lahr und -Ortenau zu den SPD-Seniorinnen und -Senioren des KV Breisgau-Hochschwarzwald, um das Kali-Museum in Buggingen zu besichtigen. Mit dabei war Ludwig Greber, der frühere Bürgermeister von Ringsheim, der sich trotz seiner achtundachzig Lebensjahre im Kreise der Genossen und Genossinnen sichtlich wohlfühlte und eine beeindruckende Rede hielt.
Dorothea Hertenstein und Renate Merten aus der Ortenau waren vom 7. bis 9. August 2009 in Erfurt, um als Delegierte am Bundeskongress der AG SPD 60plus teilzunehmen.
Die Eröffnung des Kongresses und Begrüßung der Delegierten erfolgte durch den SPD-Landesvorsitzenden von Thüringen Christoph Matschie/MdL und den Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bauswein.
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Ortenau hat sich in seiner ersten Sitzung nach der Wahl Ende Mai konstituiert und die Schwerpunkte der Arbeit festgelegt. Zunächst steht die Bundestagswahl und die Unterstützung der SPD Bundestagsabgeordneten Elvira Drobinski-Weiß und des Bundestagskandidaten Johannes Fechner im Mittelpunkt.
In Waldshut hielt die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) des SPD Kreisverbandes ihre Jahreshauptversammlung ab. Im Mittelpunkt standen Wahlen und ein Vortrag der SPD- Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter zu dem Thema Entgeltgleichheit.
Claudia Hecht wurde als erste Vorsitzende wiedergewählt und Rita Schwarzelühr-Sutter als Stellvertreterin bestätigt. Zur Schriftführerin bestimmte die Versammlung Isa Hess und als weitere Beisitzerinnen wurden Regina Schmied, Frances Zichanowicz und Christel Mandel gewählt.
Anstoß zur Diskussion lieferte der Vortrag von Rita Schwarzelühr-Sutter "Equal Pay - Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit!". Darin ging sie besonders auf die Entstehung der Entgeltungleichheit und deren Problemlösung ein. Die Ursachen liegen zum einen in den geschlechtsspezifischen Trennlinien am Arbeitsmarkt. "Typische Frauenberufe müssen aufgewertet und besser bezahlt werden", sagte die Waldshuter Abgeordnete. Weitere Gründe wären familienbedingte Erwerbsunterbrechungen oder Arbeitszeitreduzierungen, von denen häufig Frauen betroffen seien. Zum anderen gäbe es in Bezug auf die Lohnfindung starke Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Deutlich werde dies meist im Falle einer Beförderung oder Gehaltserhöhung.