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Der SPD-Bundestagskandidat Mirko Witkowski zieht nach den ersten 100 Tagen der neuen grün-schwarzen Landesregierung von Baden-Württemberg eine ernüchternde Bilanz: „Das, was wir bisher von der grün-schwarzen Regierung gesehen haben, ist ein kraftloses Weiter-So. Und ein Ausblick darauf, was eine schwarz-grüne Regierung im Bund bedeuten würde.“
Die Aussicht beflügelt - das galt gleich in mehrfacher Hinsicht für das Radfahrevent des SPD-Kreisverbandes Rottweil in Tennenbronn mit Bundestagskandidat Mirko Witkowski und dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag Andreas Stoch. Nicht nur die tolle Aussicht auf den Schwarzwald und das schöne Wetter beflügelten die Genossinnen und Genossen bei der Radtour am Donnerstagnachmittag. Auch der Blick in schwindelerregende Höhen an der Windkraftanlage „Falkenhöhe“, die Verköstigung mit eigenem Käse auf dem Mooshof und die steigenden Umfragewerte für die SPD wirkten motivierend. So war die Stimmung beim „Radeln für Mirko“- wie Andreas Stoch das Event benannte - ausgelassen und fröhlich. Gleichzeitig gab es viele Informationen zur Windkraft, zu den Problemen im Tourismus durch die Corona-Pandemie und zur Biolandwirtschaft.
Bundestagskandidat Matthias Katsch hat sich im wunderschönen Oberharmersbach mit Bürgermeister Richard Weith über die schwierige Entwicklung einer Gemeinde im Ländlichen Raum ausgetauscht. Dabei kamen Themen zur Sprache, die für die Schwarzwaldgemeinde am Brandenkopf von zentraler Bedeutung sind. „Eine funktionierende Infrastruktur ist lebensnotwendig für unsere Unternehmen und die 2500 Einwohner“, betonte Richard Weith. Mit dem Erhalt, dem Ausbau und der nachhaltigen Finanzierung sei eine kleine Gemeinde aber oftmals überfordert. Er fordert beim Breitbandausbau, beim Straßenbau oder beim Thema Bildung mehr Unterstützung von Land und Bund ein. „Wer bestellt, soll auch zahlen“, sagt er beispielsweise über die beschlossene Ganztagsbetreuung von Kindern. Sie sei für kleine Gemeinden kaum finanzierbar. Ähnliches gelte für die Straßen auf 72 Kilometern Länge, die sich im Gemeindegebiet befinden. Die Finanzierung des Breitbandausbaus durch den Bund könne dabei als Vorbild dienen, stimmte ihm Matthias Katsch zu.
Die Forderungen des Fleischerhandwerks an die künftige Bundespolitik hat der Obermeister der Fleischerinnung Rottweil – Tuttlingen, Matthias Traub aus Trossingen, bei einem persönlichen Treffen an den SPD-Bundestagskandidaten Mirko Witkowski übergeben. Getroffen haben sich die beiden in der Metzgerei von Matthias Traub in Trossingen. Nach einem Rundgang durch die Metzgerei berichtete Traub über „die gravierenden Probleme der regionalen Lebensmittelerzeugung“. Gleichzeitig überreicht er die Forderungen des Fleischerhandwerks.