Julian Schreck, der bislang der Fraktion FR4U angehörte, verstärkt künftig mit der Liste Junges Freiburg die SPD-Fraktion im Freiburger Gemeinderat. Dieser Schritt erfolgt zum 1.1. 2025. Zu diesem Zeitpunkt vollzieht sich auch der Wechsel von Sophia Kilian zur Fraktion der Grünen.
Julian Schreck erklärt seinen Wechsel zur SPD-Fraktion wie folgt: „Nach dem Wechsel von Sophia Killian zu den Grünen, wurden ich und meine Liste Junges Freiburg vor die Frage gestellt, wo wir uns in den nächsten viereinhalb Jahren verorten. Wir sehen in dem Zusammenschluss mit der SPD-Fraktion die Möglichkeit, unsere politischen Ziele, insbesondere in den Bereichen Wohnen und Jugendförderung, noch effektiver zu verfolgen und die Interessen der jungen Menschen in einer etablierten Fraktion auch
mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen zu vertreten.”
Die SPD-Fraktion zeigt sich erfreut über den Zuwachs. Fraktionsvorsitzende Julia Söhne kommentiert: „Wir freuen uns über die Verstärkung von Julian Schreck. Sein Engagement und seine Ideen sind eine Bereicherung für unsere Fraktionsarbeit und unsere politischen Ziele. Junges Freiburg wird nochmal frischen Wind reinbringen und
gemeinsam werden wir sicherstellen, dass die Interessen der jungen Generation in Freiburg nicht nur gehört, sondern auch nachhaltig umgesetzt werden. Insbesondere in unserem so wichtigen Bereich der Wohnungspolitik bringt Julian Expertise mit und verstärkt als Gewerkschafter unseren Anspruch, für die ArbeitnehmerInnen dieser
Stadt Politik zu machen.“
Julian Schreck bleibt Mitglied bei Junges Freiburg. Die Fraktion wird fortan den Namen SPD/Junges Freiburg tragen und mit sieben Sitzen als nunmehr zweitstärkste Kraft im Freiburger Gemeinderat für ihre politischen Ziele kämpfen.
Auch 2024 gab es leider schreckliche Kriege auf dieser Welt. Dabei hätte die Menschheit mit dem Klimawandel oder dem Hunger in der Welt durchaus Aufgaben, die es gemeinsam anzugehen gilt. In Europa greift Putin mit unverminderter Härte die Ukraine an und im Nahen Osten ist auch kein Ende des Krieges in Sicht. Wie kann aber eine dauerhafte Sicherheitsordnung in Europa und in der Welt organisiert werden und was kann Deutschland dazu beitragen?
In seiner Bewerbungsrede sagte Johannes Fechner zu, sich vor allem für die Verkehrsthemen im Wahlkreis zu engagieren. Hier sei viel erreicht worden, insbesondere mit der Tunneleinweihung von Oberwinden. Jetzt gelte es aber vor allem zu verhindern, dass nicht wie von der Bahn geplant sechs Jahre lang zwischen Riegel und Offenburg kein Zug fährt.
Am Freitagabend, 29. November 2024, hat die SPD Freiburg Dr. Ludwig Striet als SPD-Bundestagskandidaten für Freiburg nominiert. Mit seiner Kandidatur möchte der junge Freiburger Stadtrat als überzeugter Sozialdemokrat zu einer vernünftigen und sozialen Politik beitragen, die sich auf sachorientierte Debatten und einer zukunftssicheren Industriepolitik einsetzten.
Striet, 33 Jahre alt, geboren in Münster und aufgewachsen in Freiburg, hat Informatik studiert und in Mathematik promoviert. Neben seinem politischen Engagement seit über zehn Jahren in der SPD ist er in verschiedenen Vereinen aktiv und setzt sich besonders für die Belange von Jugendlichen ein. Seit 2022 vertritt er die Freiburger Bürger:innen im Freiburger Gemeinderat.
Teilen, Zusammenhalt, Zukunft gestalten: Der Geist von Martini in unserer Gesellschaft.
Unter diesem Motto fand am vergangenen Sonntag der 2. Politische Martini in der Arlener Gems statt. Eingeladen hatte in diesem Jahr der SPD-Kreisverband Konstanz. Die stv. Kreisvorsitzende Sandra Schätzle begrüßte die Parteimitglieder. Rückblickend sehe die SPD die freiheitliche Grundordnung bedroht: „Extremismus und Populismus polarisieren die Gesellschaft und hetzen die Menschen gegeneinander auf. Das entspricht nicht unseren SPD-Grundsätzen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“. An den sich ständig wandelnden Herausforderungen müssten sich alle ausrichten. Für die Bundestagswahl in knapp drei Monaten sei der SPD-Kreisverband mit der erneut nominierten Dr. Lina Seitzl sehr gut aufgestellt.
Bürgermeister Ralf Baumert, SPD-Mitglied und Kreistagsfraktionsvorsitzender, vermisst die fehlende Unterstützung der aktuellen Landesregierung. Die Gemeinde sei zwar schuldenfrei, stünde aber mit dem Rücken an der Wand bzgl. bezahlbarem Wohnraum, Geflüchtetenunterstützung und die Ungewissheit mit Blick auf Russland, China und die USA. Und in seinen fast 18 Jahren als Bürgermeister habe er noch nie mit so vielen Fakenews in den Sozialen Medien im Wahlkampf zu tun gehabt.
„Die Landesregierung drückt sich vor ihrer bildungspolitischen Verantwortung“, kritisierte der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz die grün-schwarze Koalition in Stuttgart. Obwohl einzelne Schulen wie die Haldenwang-Schule in Singen wegen Lehrermangels ihre Angebote einschränken mussten, schaue die Regierung nur zu, anstatt Probleme zu lösen. Auch bei Aufgaben, die in der Zuständigkeit des Landes liegen, rufe man in Stuttgart zuerst nach Bundeshilfe. So wollte die Regierung zunächst die Fördermittel des Bundes für die Ganztagesbetreuung an Grundschulen verlosen, anstatt die Bundeshilfen aufzustocken. Je näher der Abschied des grünen Verkehrsministers Winfried Hermann rücke, desto ambitionsloser werden dessen verkehrspolitische Ziele. „Deswegen droht Stillstand beim Ausbau der Bahninfrastruktur,“ sagte Storz.
Einen Bogen zum Heiligen St. Martin zog die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesinnenministerium Rita Schwarzelühr-Sutter in ihrer Gastrede, „auch heute ist das Teilen ein Zeichen Verantwortung zu übernehmen und maßgeblich für Gerechtigkeit in unserem Land“. Zusammenhalt bedinge gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Form von Bildungsgerechtigkeit, fair verteiltem Wohlstand und einer Wirtschaft, die sich am Gemeinwohl orientiert, denn „es geht nicht immer nur um das, was wir besitzen, sondern darum, was wir bereit sind zu geben“. Für die Gestaltung der Zukunft müssen u.a. die soziale Gerechtigkeit, der Klimaschutz und die soziale Gerechtigkeit als Pfeiler dienen. Die SPD habe dafür das Potenzial diese Zukunft zu gestalten. St. Martin sei immer noch aktuell, denn es sei wichtig die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht gegeneinander auszuspielen. „Mit einer klaren Vision und mutigen Reformen können wir das Vertrauen zurückgewinnen und neue Perspektiven für alle schaffen. Die SPD hats das Potenzial.“, mit diesem Fazit schwor Schwarzelühr-Sutter die Anwesenden auf die kommenden Herausforderungen ein.