SPD Freiburg nominiert Dr. Ludwig Striet als Bundestagskandidaten
Veröffentlicht am 30.11.2024 in Pressemitteilungen
Am Freitagabend, 29. November 2024, hat die SPD Freiburg Dr. Ludwig Striet als SPD-Bundestagskandidaten für Freiburg nominiert. Mit seiner Kandidatur möchte der junge Freiburger Stadtrat als überzeugter Sozialdemokrat zu einer vernünftigen und sozialen Politik beitragen, die sich auf sachorientierte Debatten und einer zukunftssicheren Industriepolitik einsetzten.
Striet, 33 Jahre alt, geboren in Münster und aufgewachsen in Freiburg, hat Informatik studiert und in Mathematik promoviert. Neben seinem politischen Engagement seit über zehn Jahren in der SPD ist er in verschiedenen Vereinen aktiv und setzt sich besonders für die Belange von Jugendlichen ein. Seit 2022 vertritt er die Freiburger Bürger:innen im Freiburger Gemeinderat.
Von Freiburg nach Berlin
Die SPD Freiburg nominierte den jungen Kommunalpolitiker für das Mandat in Berlin mit einer großen Mehrheit: Mit seinem starken Fokus auf sozialer Gerechtigkeit und seinem Verständnis für Innovation überzeugte Striet und wurde mit 96% der Stimmen nominiert. „Ich freue mich über das Vertrauen der SPD Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald und möchte nun auch um das Vertrauen und die Stimme der Bürger:innen in Freiburg und der Region kämpfen. Dabei geht es mir darum zuzuhören und die Anliegen und Sorgen der Menschen vor Ort lösungsorientiert nach Berlin zu tragen.”, sagt Bundestagskandidat Striet.
Stabilität und Bewegung für eine vernünftige Politik für Alle
Striet möchte sich für eine vernünftige Politik für alle Menschen einsetzen. Konkret legt er dabei ein großes Augenmerk auf das Thema Wohnen, das er als „die soziale Frage unserer Zeit“ bezeichnet. Gerade in Freiburg ist die Wohnungsnot dramatisch: „Wie schaffen und erhalten wir bezahlbaren Wohnraum? Das ist die große soziale Frage unserer Zeit. Wir brauchen Gesetze, um Mieter:innen besser schützen zu können. Wir müssen das Berechnungsverfahren für den Mietspiegel endlich verändern. Es darf nicht mehr sein, dass der Mietspiegel in der Realität ein Mieterhöhungsspiegel ist! Ein Mietspiegel, der ein Mieterhöhungsspiegel ist, ist ein Systemfehler!“
Doch auch den Wandel unserer Industrie möchte der Informatiker zum positiven Nutzen, denn „Stabilität bedeutet nicht, dass sich nichts verändern soll”, so Striet. Er möchte dafür einstehen, dass Neuerungen durch technischen Wandel wie künstliche Intelligenz allen zugutekommen. Sie müssen mit technischem Sachverstand, einem soliden Wertegerüst und einem starken sozialen Kompass begleitet werden, sagt Striet.
Nicht zuletzt macht sich Striet für Investitionen in die Infrastruktur unserer Gesellschaft stark: „Jede Gesellschaft braucht eine starke Infrastruktur und die braucht Investitionen! Massive Investitionen! Sowohl im sozialen Bereich, als auch in unsere Schulen, Schienen und Städten. Sie sind das Fundament unserer Zukunft – und das bröckelt.”
Mit breiter Unterstützung von Menschen innerhalb und außerhalb der eigenen Partei wird Striet nun in den kommenden Wochen in den Wahlkampf starten.
Die Kreisvorsitzenden der SPD Freiburg Viviane Sigg und Gilbert Weber zusammen mit Ludwig Striet
(Fotos: Joachim Hoppe)