Anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November fordert die SPD Baden-Württemberg Maßnahmen, um Frauen besser gegen Gewalt zu schützen. Frauenhäuser müssen ausgebaut und besser finanziert werden; außerdem brauche es eine flächendeckende Medienbildung für Jugendliche.
„Es ist alarmierend, dass auch im letzten Jahr in Deutschland wieder ein Anstieg an Gewaltdelikten gegen Frauen gemeldet wird – von der hohen Dunkelziffer ganz zu schweigen“, so Dr. Dorothea Kliche-Behnke, stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, die gemeinsam mit Dr. Brigitte Schmid-Hagenmeyer, Vorsitzender der SPD Frauen in Baden-Württemberg, auf die Lage aufmerksam macht. Laut einer Auswertung des Bundeskriminalamtes stieg im Jahr 2023 die Zahl der weiblichen Opfer von häuslicher Gewalt um 5,6 Prozent auf gut 180.000 Fälle. Alle drei Minuten erlebt eine Frau oder ein Mädchen in Deutschland häusliche Gewalt; fast jeden Tag gibt es laut BKA-Zahlen einen Femizid in Deutschland.
Am Samstag versammelten sich die SPD-Mitglieder des Wahlkreises Schwarzwald-Baar und das Obere Kinzigtal, um ihre Kandidatin für die Bundestagswahl 2025 zu nominieren. Mit überwältigender Zustimmung wurde die amtierende Bundestagsabgeordnete Derya Türk-Nachbaur einstimmig erneut als Kandidatin bestätigt.
In ihrer Bewerbungsrede zeigte sich Türk-Nachbaur kämpferisch und betonte die Bedeutung von der Unterstützung an der Basis: „Ich kann nur eine gute Kandidatin sein, wenn ich weiß, dass Ihr mir hier den Rücken stärkt und für unsere gemeinsamen Werte brennt. Lasst uns gemeinsam die Mission Rotwald 2.0 starten!“
Mit einem starken Team war der SPD-Kreisverband Rottweil um seinen Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Mirko Witkowski am Samstag beim Landesparteitag der SPD in Offenburg vertreten. Dort wurde der Antrag des SPD-Kreisverbands Rottweil auf einen Reparaturbonus für Verbraucher angenommen. Außerdem waren die Delegierten an der deutlichen Wiederwahl des Landesvorsitzenden Andreas Stoch beteiligt, der auch den Leitantrag unter dem Motto Zukunft. Gemeinsam. Machen einbrachte.
Die SPD Baden-Württemberg steht mit den wichtigen Themen fürs Land auf dem Platz und geht geschlossen in den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Dieses Signal ging vom Landesparteitag in Offenburg aus.
Personell setzt die SPD Baden-Württemberg auf Kontinuität: Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch wurde mit 93,9 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Als Generalsekretär wiedergewählt wurde Sascha Binder (78,2 Prozent). Als Stellvertreterinnen und Stellvertreter wurden Jasmina Hostert (87,5 Prozent), Dr. Dorothea Kliche-Behnke (83,5 Prozent), Parsa Marvi (83,3 Prozent) und Rita Schwarzelühr-Sutter (82,2 Prozent) gewählt. Schatzmeister bleibt Karl-Ulrich Templ (92,6 Prozent).