Dunningen. Zu einem lebhaften Dialog über die aktuelle Situation in der Altenhilfe traf sich der SPD Bundestagskandidat Mirko Witkowski im „Haus am Adlerbrunnen“ mit der Geschäftsführerin der Sozialstation St. Martin, Ramona Bräu, und dem Vorsitzenden der Sozialgemeinschaft Dunningen, Hans-Peter Storz. Da Witkowski selbst bei der AWO als Zivildienstleistender seine persönlichen Erfahrungen in der Pflege und Betreuung älterer Menschen einbringen konnte kam man schnell zu dem Problem des Personalmangels in den Altenhilfeeinrichtungen.
Der SPD-Bundestagskandidat Mirko Witkowski zieht nach den ersten 100 Tagen der neuen grün-schwarzen Landesregierung von Baden-Württemberg eine ernüchternde Bilanz: „Das, was wir bisher von der grün-schwarzen Regierung gesehen haben, ist ein kraftloses Weiter-So. Und ein Ausblick darauf, was eine schwarz-grüne Regierung im Bund bedeuten würde.“
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Andreas Stoch: „Statt einer Bilanz eine Selbstdiagnose“
„In den ersten 100 Tagen ist die Landesregierung noch auf keinen grün-schwarzen Zweig gekommen“, so SPD-Landes- und Fraktionschef Andreas Stoch zur heutigen Bilanz der Regierungsfraktionen: „Man will anpacken, man behauptet, man habe Weichen gestellt, nur in die Gänge ist das aufgewärmte Grün-Schwarz-Bündnis nirgendwo gekommen. Die Bilanz fällt also aus, dafür ist es eine treffende Selbstdiagnose. Es wird gewollt und gewünscht und gehofft, aber so gut wie nichts getan.“
Stoch: „Grüne und CDU loben sich jetzt schon für Absichtserklärungen, die man aufs geduldige Papier gebracht hat. Dabei zeigen die ersten 100 Tage der Neuauflage, dass es wohl so weitergehen wird wie in den 1800 Tagen zuvor: Man predigt große Ziele und praktiziert den Stillstand.“
Die Situation in Afghanistan ist so bestürzend wie sie vorhersehbar war. Letzteres erkennt man schon daran, dass selbst unser digitaler Stammtisch in dieser Frage mehr Weitsicht als die Bundesregierung bewiesen hat.
Dort entspann sich im Juli schon eine Diskussion um den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan und die damit verbundenen Gefahren für die Ortskräfte beim Vordringen der Taliban. Schnell wurde beschlossen, über den Kreisverband eine Resolution auf den Weg zu bringen.