Sascha Binder: „Minister Lucha ist gut beraten, eng mit dem Corona-Krisenstab der Regierung zusammenzuarbeiten.“

SPD-Generalsekretär Sascha Binder kommentiert die Äußerung von Landesgesundheitsminister Manfred Lucha, er brauche mit Blick auf den Corona-Krisenstab der Bundesregierung ,keinen General, der uns sagt, was wir zu tun haben. Das wissen wir!‘ wie folgt:

 

„Leider hat man bei Herrn Lucha in dieser Krise nur selten den Eindruck, er wisse, was zu tun ist. In Baden-Württemberg werden derzeit Menschen nach vierstündigem Anstehen in der Kälte abgewiesen, weil zu wenig Impfstoff vorhanden ist. So lange solche Zustände herrschen und die Landesregierung nicht alle Maßnahmen ergreift, die jetzt schon möglich sind, sollte Minister Lucha seine unqualifizierten Belehrungen einfach sein lassen. Der Minister ist gut beraten, künftig eng mit dem Corona-Krisenstab der Bundesregierung zusammenzuarbeiten, der zu Beginn dieser Woche seine Arbeit aufnimmt.“

 

„Im Übrigen haben es die Länder mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz derzeit selbst in der Hand, die notwendigen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu verhängen. Wer jetzt in Berlin nach einer Bundesnotbremse und der epidemischen Notlage ruft, hätte in Stuttgart schon längst für geschlossene Clubs, Bars und Geisterspiele sorgen können. Die von Lucha geforderten Kontaktbeschränkungen sind nach aktueller Rechtslage im privaten sowie öffentlichen Raum möglich. Das kann die Landesregierung sofort anordnen, wenn sie es für erforderlich hält.“

Stuttgart, 29.11.2021

Mitgliederbrief Nr. 64 ist online

Der November ist fast zu Ende, da wird es dringend Zeit für unseren Mitgliederbrief! Dieses Mal ist es ein Mitgliederbrief mit ganz vielen und ganz verschiedenen Themen geworden.

Information zum Neujahrsempfang

Liebe Genossinnen und Genossen,

traditionell war der 3. Sonntag im Januar für unseren Neujahrsempfang reserviert. Wir waren schon in den Planungen für dieses Event, jedoch hat uns die aktuelle pandemische Entwicklung in ihrer Schnelligkeit und Stärke überrascht.

Der Kreisvorstand hat sich daher mehrheitlich entschieden, die Veranstaltung im Januar abzusagen und, sollte es die Lage im Frühjahr erlauben, aus dem Neujahrsempfang einen Frühlingsempfang zu machen.

Wir sehnen uns alle nach Normalität und nach gemeinsamen Veranstaltungen. Ein Neujahrsempfang lebt von den persönlichen Begegnungen, von guten Gesprächen und nettem Beisammensein. Das alles ist derzeit in dieser Form undenkbar.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Maßnahme einen Beitrag dazu leisten können, dass Kontakte reduziert und die pandemische Lage schnellstmöglich wieder überschaubar sein wird.

Wir setzen in den nächsten Wochen nochmals verstärkt auf digitale Veranstaltungen und Angebote und würden uns freuen, wenn wir uns bei der ein oder anderen zumindest am Bildschirm sehen können.

Kreistagsfraktion: SPD signalisiert Zustimmung zur Senkung der Kreisumlage

Im Zuge der Beratungen zum Kreishaushaltsplanentwurf 2022 berichtete Fraktionsvorsitzender Klaus Eberhardt von Gesprächen mit Bürgermeisterkollegen zur Finanzsituation der Kommunen. Aufgrund von Ausfällen bei den gemeindlichen Steuereinnahmen sowie zusätzlicher Aufwendungen durch Corona sei für viele Kommunen die Lage nach wie vor angespannt. In den letzten Monaten sei in der kommunalen Diskussion der Finanzlage immer wieder von drastischen Einsparungen im sozialen und kulturellen Bereich gesprochen worden, die die Handlungsspielräume der Städte einschränken. In Anbetracht der mittelfristigen Finanzpläne bei Städten und Gemeinden sei davon auszugehen, dass die finanziellen Einbußen auch in den nächsten Jahren gegenüber der Zeit vor Corona zu erwarten seien. Ein gegenseitiger Interessensausgleich mit dem Kreishaushaltsplan sei daher erforderlich, um nicht mittelfristig auch Pflichtaufgaben der Städte und Gemeinden, etwa in der Kinderbetreuung, zu gefährden. Klaus Eberhardt warb für eine Absenkung der Kreisumlage. Die Kreistagsfraktion folgte diesem Vorschlag, um in diesen schwierigen Zeiten auch ein Zeichen des Kreises gegenüber den Gemeinden zu setzen.

 

K. Eberhardt

Fraktionsvorsitzender

Kreistagsfraktion: Meinungsaustausch mit Klinikgeschäftsführung und Corona

In der jüngsten Fraktionssitzung begrüßte die SPD Kreistagsfraktion Frau Knelange und Herrn Müller für die Kreiskliniken zu einem allgemeinen Austausch.

Sorge mache die Corona-Situation im Landkreis. Hierbei seien die vielen Fälle und das sehr aufwendige Hygienemanagement als Belastungsfaktoren für die Ärzteschaft und das Pflegepersonal festzustellen. Gleichzeitig verschlechtere sich die finanzielle Seite durch die Absage planbarer Operationen. Geschäftsführer Müller forderte hierfür einen Ausgleich an die Kliniken.

 

Erörtert wurde auch die Lage in der Notfallambulanz, die Gewinnung neuer Pflegekräfte und der Stand beim Klinikneubau.

AKTUELLES ZU CORONA

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