Mit breiter Beteiligung und großer Sachorientierung hat die SPD Baden-Württemberg am vergangenen Wochenende ihren Landesparteitag in der Donauhalle in Ulm abgehalten. Die Delegation der SPD-Breisgau-Hochschwarzwald war mit acht stimmberechtigten Mitgliedern vertreten und beteiligte sich aktiv an den Beratungen, Personalentscheidungen und politischen Debatten.
Auf ihrem Landesparteitag hat die SPD Baden-Württemberg ihre Parteispitze und den Landesvorstand neu gewählt und wichtige Anträge beschlossen. Als stellvertretende Landesvorsitzende wurden die Bundestagsabgeordneten Jasmina Hostert (83,2 Prozent) und Parsa Marvi (73,0 Prozent) wiedergewählt. Neu in das Amt gewählt wurden Yannik Hummel, Forstwirt und Student, mit 80,9 Prozent der Stimmen und die Landtagsabgeordnete Viviane Sigg mit 85,9 Prozent.
Die SPD Baden-Württemberg hat Isabel Cademartori und Robin Mesarosch als neue Landesvorsitzende gewählt. Auf Isabel Cademartori entfielen 87,8 Prozent der Stimmen der Delegierten, auf Robin Mesarosch 78,5 Prozent. Mit Isabel Cademartori (38) und Robin Mesarosch (35) steht künftig das jüngste Führungsduo an der Spitze einer Landes-SPD in Deutschland.
Bei der Mitgliederbefragung der SPD Baden-Württemberg zum Landesvorsitz haben Isabel Cademartori und Robin Mesarosch die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht. Auf Isabel Cademartori und Robin Mesarosch entfielen 56,5 Prozent der Stimmen, auf Dorothea Kliche-Behnke 24,5 Prozent und auf Carsten Lotz 16,9 Prozent. Dies gab der Wahlvorstand der SPD Baden-Württemberg am Dienstagvormittag im Rahmen einer Landespressekonferenz bekannt.
Mittwoch, 17.Juni 2026 - 19 Uhr
In der Aula der Gertrud Luckner Gewerbeschule (Kirchstraße 4, 79100 Freiburg)
Der Aus- und Neubau der Rheintalbahnstrecke erhitzt in Freiburg die Gemüter. Wer beruflich oder privat gelegentlich die Nord-Süd-Strecke fährt, merkt an vielen Verspätungen, dass die Infrastruktur überlastet ist und dem Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen ist. Auch zum Erreichen unserer mittelfristigen Klimaziele vor allem im Verkehrssektor ist eine funktionierende Nord-Süd Achse, auf der auch Hochgeschwindigkeitszüge zuverlässig fahren können, unerlässlich. Dem gegenüber stehen hohe Baukosten, große Eingriffe in die Landschaft und die Sorge, dass die Stadt Freiburg während der mehrjährigen Bauphase zeitweise weitestgehend vom Zugverkehr abgehängt sein könnte.
Was also tun und wie geht es weiter? Darüber sprechen wir mit Christoph Klenert, Leiter Stakeholdermanagement, des für uns relevanten Streckenabschnittes bei der Deutschen Bahn und dem Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner, der seit vielen Jahren mit dem Ausbau der Rheintalbahn befasst ist. Moderiert wird die Veranstaltung von Ludwig Striet, dem verkehrspolitischen Sprecher unserer SPD/JF Gemeinderatsfraktion. Neben der inhaltlichen Einführung wird es auch für die Gäste Raum für Fragen und eine Diskussion geben.
Welche Fragen bewegen euch für die Zukunft der Rheintalbahn? Schickt sie uns zur besseren Vorbereitung auch gerne vorab.
Wir freuen uns auf eine informative Veranstaltung und einen konstruktiven Austausch.