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SPD nominiert Julia Söhne als Bundestagskandidatin

Veröffentlicht in Aktuelles

Viviane Sigg, Julia Söhne und Julien Bender (von links nach rechts)

Am Samstagnachmittag nominierten die beiden SPD-Kreisverbände Freiburg und Breisgau-Hochschwarzwald Julia Söhne als Kandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis 281 (Freiburg). Die 27-jährige Freiburger Gemeinderätin und Vorsitzende der Fraktion SPD-Kulturliste trat als einzige Bewerberin an und erhielt 100% der abgegebenen Stimmen. Nachdem die Nominierungsversammlung in den vergangenen Monaten dreimal pandemiebedingt verschoben werden musste, fand sie nun im Ganter-Hausbiergarten unter freiem Himmel und mit strengem Hygienekonzept statt.

„Wir sind alle froh und zugebenermaßen auch ein wenig erleichtert, dass die Nominierung nun endlich in dieser Form stattfinden konnte,“ sagt Viviane Sigg, Vorsitzende des Freiburger Kreisverbands, die eine knappe Woche nach der Landtagswahl mit „durchwachsenem“ SPD-Ergebnis den Blick nach vorn richten will: „Wir ziehen mit großer Unterstützung für Julia Söhne und viel Enthusiasmus in den nächsten Wahlkampf.“ Siggs Co-Vorsitzender Julien Bender fügt aus der Erfahrung seiner eigenen Bundestagskandidatur 2017 hinzu: „Bei der Bundestagswahl werden die Karten auf jeden Fall neu gemischt – und mit Julia Söhne sind wir hervorragend aufgestellt.“ Die Landtagsergebnisse der Freiburger Wahlkreise zeigten auch, so Bender, das Potential für eine Kandidatin, die progressive Positionen überzeugend verkörpert. Die Vorsitzende des Kreisverbands Breisgau Hochschwarzwald Birte Könnecke zeigte sich zuversichtlich: „Unser Ziel ist das Direktmandat. Mit der Nominierung von Julia Söhne, die die Region in ihrer ganzen Breite bestens kennt und für sie brennt, haben wir dafür den Grundstein gelegt.“  Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Gernot Erler meldete sich in der Aussprache zu Wort und stieß ins selbe Horn: „Nachdem wir zwischen 1998 und 2009 viermal das Direktmandat gewinnen konnten, wollen wir den Wahlkreis jetzt wieder in SPD-Hand wissen.“

Julia Söhne selbst blickt optimistisch in die kommenden Monate: „Wir haben hier heute eine wahnsinnig engagierte, quietschlebendige Partei erlebt und ich freue mich sehr über den starken Rückenwind für den nächsten gemeinsamen Anlauf im Superwahljahr 2021.“ In ihrer Nominierungsrede hatte sie zuvor vier Themen für den beginnenden Wahlkampf um das Direktmandat in den Vordergrund gestellt. In der Pflege- und Gesundheitspolitik fordert sie ein Ende von Spardiktat und Zweiklassenmedizin: „Wir müssen zurück zu einem System, in dem Gesundheit keine Frage der Gewinnmaximierung ist. Wir brauchen eine anständige Finanzierung, damit Pflegerinnen und Pfleger nicht mehr unter der Last der Arbeit zusammenbrechen und nach wenigen Jahren fluchtartig ihren Job verlassen.“

Die Arbeit in der Kommunalpolitik habe ihr immer wieder gezeigt, dass der Bund die Richtung angibt, so Söhne in ihrer Rede, vor allem wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und den Einsatz für bezahlbaren Wohnraum geht: „Es braucht im Bundestag jemanden, der mit kommunaler Erfahrung im Rucksack die Wende in der Wohnungspolitik mitgestaltet. Wohnen ist die große soziale Frage der kommenden Jahre, aber das ist in der Dringlichkeit in Berlin noch nicht angekommen.“ Über allen Themen steht für Söhne der Kampf gegen den Klimawandel. Um diese gewaltige Herausforderung anzugehen sei es notwendig, die „E-Bike-und-Photovoltaik-wird’s-richten-Komfortzone“ zu verlassen und die Klimawende so auszugestalten, dass sich alle Menschen daran beteiligen können: „Wer eine Klimawende mit und für alle will, muss die SPD in die Regierung wählen! Ich will meinen Enkeln mal sagen können, dass ich alles dafür getan habe, um die Klimakatastrophe zu verhindern und ihre Zukunft zu sichern. Dafür stehe ich. Dafür will ich nach Berlin.“

 

 

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