Manfred Böttrich, Dr. Albrecht Dapp, Marcus Kiekbusch, Eberhard Fricker, Weidelich (pflegerische Leiterin), Dr. Sebastian Schröpfer (ärztlicher Leiter für ambulantes Operieren), Dr. Johannes Fechner MdB, Elke Schaldecker, Karl-Heinz Koch, Marco Doering (von links nach rechts).Sein Besuch als SPD-Betreuungsabgeordneter des Landkreises Tuttlingen führte Dr. Johannes Fechner MdB (Emmendingen) am Mittwochnachmittag auch nach Spaichingen. Zusammen mit Kreisrat Marcus Kiekbusch (Mitglied im Klinikausschuss), der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden Elke Schaldecker und dem Spaichinger SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Manfred Böttrich standen Vor-Ort-Gespräche in der Kreisklinik und im Hospiz am Dreifaltigkeitsberg auf dem Programm.
Erfolgsversprechend angelaufen sei die Neuorientierung der Kreisklinik nach dem Solidaris-Gutachten, so die beiden Klinikgeschäftsführer Eberhard Fricker und Marco Doering. Die Entflechtung der Leistungsbereiche, mit der stationären Behandlung in Tuttlingen und den ambulanten Operationen in Spaichingen, garantiere die für ein öffentliches Krankenhaus in der heutigen Zeit größtmögliche Leistungs- und Wirtschaftlichkeitseffizienz. Trotz dieser Konzentration bleibe, gerade durch den Erhalt der beiden Häuser in Spaichingen und Tuttlingen, die Nähe zu den Patienten gesichert. Das Gefühl, vor Ort ein Krankenhaus zu haben, das im Notfall immer Hilfe leisten kann, sei für die Patienten wichtiger als die konkrete Zuordnung der Leistungsbereiche.
Wie andere Krankenhäuser in öffentlicher Trägerschaft steht auch das Klinikum Landkreis im Wettbewerb zu privaten Einrichtungen. Dieser Wettbewerb berge die Gefahr eines Kostendrucks, der oft zu Lasten des Personals gehe, was sich dann nachteilig auf die Patienten übertragen könnte, wie Pflegedienstleiter Karl-Heinz Koch darlegte. Der ärztliche Leiter Dr. Albrecht Dapp verwies auch auf den Kostendruck im ärztlichen Bereich.
Wie absolute Professionalität und überzeugende menschliche Zuwendung in einer hervorragenden Weise miteinander harmonieren können, erfuhr man im Hospiz am Dreifaltigkeitsberg. Der erstmalige Besuch barg für manchen Gast gewisse Beklemmungen. Dem anwesenden Führungspersonal gelang es jedoch, diese schnell zu nehmen. Das Hospiz verfügt über 8 Betten. Das Zulassen, einfach nur noch Mensch zu sein in dieser letzten Lebensphase hat auch Dr. Johannes Fechner sehr beeindruckt.