Erfreut reagiert der SPD-Kreisverband Tuttlingen auf die Kritik des Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, am Konzept des Wissenschaftsministeriums zur Zukunft der Musikhochschulen. Schmiedel hatte den „Alleingang der Ministerin“ kritisiert und äußerte „erhebliche Zweifel, ob sich das Konzept als Grundlage als Grundlage für die künftige Rolle und Funktion der Musikhochschulen eignet“. Man begrüßt die Ankündigung der SPD-Landtagsfraktion, die Zukunft der Musikhochschulen bei einer Anhörung im Landtag zu diskutieren.
Auf Einladung der SPD-Landtagsfraktion waren die Rektorin der Musikhochschule Trossingen, Prof. Elisabeth Gutjahr, und Prorektor Prof. Michael R. Hampel zu einem Gespräch in Stuttgart. Mit dabei waren auch der SPD-Kreisvorsitzende Marcus Kiekbusch, Kreisrat Fritz Buschle und SPD-Bundestagskandidat Ergun Can. Gemeinsam hatte man nochmals die Argumente der Musikhochschule Trossingen, der Stadt Trossingen, des Landkreises und der vielen Unterstützer aus der Region vorgetragen.
„Wir freuen uns, dass Claus Schmiedel und die SPD-Landtagsfraktion den Ball so schnell aufgenommen haben. Dadurch erhält die Debatte jetzt eine neue Qualität “, so der SPD-Kreisvorsitzende Marcus Kiekbusch. „Die SPD-Landtagsfraktion nimmt die Argumente der Beteiligten aus dem Landkreis Tuttlingen ernst. Wir können nur hoffen, dass die grüne Landtagsfraktion jetzt für die Anliegen aus unserer Region ein genauso offenes Ohr hat“, kommentiert Bundestagskandidat Ergun Can die Ankündigung der SPD-Fraktion, die Grünen als Mitveranstalter zur Anhörung einladen zu wollen.
Nachdem sich die SPD-Landtagsfraktion als relevanter Akteur des Themas angenommen hat, plädiert der SPD-Kreisverband für nun eine neue Debatte zur Zukunft der Musikhochschulen, die offen geführt wird, denn: „Was Frau Bauer bisher vorgelegt hat, ist kein Zukunftskonzept für die Musikhochschullandschaft Baden-Württembergs, sondern ein Lobbyplan für großstädtische Ballungszentren, so der frühere Landtagsabgeordnete Fritz Buschle.