Brauerei Rothaus darf nicht privatisiert werden!

Veröffentlicht am 05.05.2004 in Landespolitik

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Rehbock-Zureich, Landtagsabgeordneter Alfred Winkler und die SPD-Kreisvorsitzende Rita Schwarzelühr-Sutter lehnen die Privatisierung der Staatsbrauerei Rothaus strikt ab.

Die Rekordverschuldung des Landes ist eine Sache, die Privatisierung von der Brauerei Rothaus eine andere. „Wir werden es nicht hinnehmen, dass ein erfolgreiches und florierendes Unternehmen privatisiert werden soll, um den maroden Finanzhaushalt Baden-Württembergs zu sanieren. Das ist eine äußerst kurzsichtige Aktion mit langfristigen Folgen für die Region. Man schlachtet keine Milchkühe, die hervorragende Milch liefern oder besser gesagt hier Bier. Die Brauerei Rothaus führt jährlich 16 Mio. € ihres Gewinnes an das Land ab“, so die SPD-Politiker der Region.

Rothaus ist für den Wirtschaftsstandort Südschwarzwald von enormer Bedeutung. Die Brauerei ist ein wichtiger Arbeitgeber und auch das Handwerk profitiert von den Investitionen, die Rothaus in den vergangenen Jahren getätigt hat. Auch bei einem Verkauf von Rothaus an die L-Bank, kann eine Gefährdung des Wirtschaftsstandorts langfristig nicht ausgeschlossen werden. Vor dem Hintergrund der Unternehmenskonzentration auf dem Biermarkt, wäre es durchaus denkbar, dass große Brauereien ihr Interesse bekunden, Rothaus zu erwerben. Ob bei einer Übernahme durch eine Großbrauerei Rothaus-Bier noch in Rothaus gebraut würde, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.

Homepage SPD Kreisverband Waldshut auf spd-wt.de

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